Kunsthistorisches Museum

1010 Wien

 

Die Planungstätigkeit im Kunsthistorischen Museum Wien wurde 1988 mit der Erstellung einer Strukturplanung begonnen. Dieses Konzept wurde der Generalsanierung durch den Bauträger .Konstruktiva" zugrunde gelegt und in mehreren Planungs- und Bauphasen umgesetzt. Im ersten Schritt wurde die Gemäldegalerie im . 1.Stock des Hauses bearbeitet und die Haustechnik durch Dachgeschoßeinbauten auf den konservatorisch notwendigen Stand gebracht. Als infrastrukturelle Maßnahmen wurde der erste Besucherlift und eine Cafeteria (G.MayrKeber)
installiert. Um belichtete Flächen zu sparen, wurde der Bibliotheksspeicher in den Keller verlagert. In der zweiten Bauphase wurden die BOroräume und die Werkstätten im TP erneuert. Dabei konnten zu beiden Seiten des Foyers Flächen gewonnen werden, welche als Shop und Subfoyer umgenutzt wurden. Im Keller wurden Zug um Zug weitere Haustechnikeinbauten und Lager installiert. Nach Abschluß der Tätigkeit des Bauträgers werden im Auftrag der Burghauptmannschaft in Wien weitere Bereiche des Tiefparterres, der zweite Besucherlift, Serviceeinrichtungen für die Besucher (Garderobe, Sanitäranlagen) und eine Teilsanierung im Hochparterre bearbeitet.